Für Eigentümer und Family Offices, die ihre bestehenden Gebäude operativ nachhaltiger machen, Betriebskosten senken und einen anerkannten ESG-Nachweis vorweisen wollen – ohne dass dafür ein einziger Stein bewegt werden muss.
Ein Gebäude verbraucht über seinen Lebenszyklus etwa 80 % seiner Energie und 70 % seiner Treibhausgase in der Nutzungsphase, nicht in der Errichtung. Wer Bestand verwaltet, hat hier den größten Hebel – und die größte Verantwortung. Die DGNB-Systemvariante „Gebäude im Betrieb" macht aus diffuser „Betriebs-Optimierung" ein strukturiertes, nachweisbares Vorgehen.
1. Operative Betriebskosten senken. Eine systematische Bestandsaufnahme deckt typischerweise 15–30 % Optimierungspotenzial bei Energie- und Wasserverbrauch auf. Allein durch Einstellungen, Steuerung und Wartung – ohne große Investitionen. Diese Einsparungen wirken sofort und kumulieren sich über die Restnutzungsdauer.
2. ESG-Reporting strukturieren. CSRD-Berichtspflichten und SFDR-Anforderungen verlangen belastbare Betriebsdaten. Die DGNB-Systemvariante „Gebäude im Betrieb" liefert genau das Daten- und Prozessgerüst, das ein Asset Manager braucht, um sein Reporting prüfungssicher aufzustellen.
3. Mieter-Bestandsbindung erhöhen. Gewerbe- und institutionelle Wohnungsmieter verlangen zunehmend Nachweise zu Betriebsführung, Umgang mit Energie, Wasser, Abfall und Reinigungsmitteln. Ein DGNB-Zertifikat im Betrieb ist ein anerkanntes Signal an Bestandsmieter und ein Pull-Faktor bei Neuvermietungen.
Anders als bei Neubau (29 Kriterien, 6 Themenfelder) ist das DGNB-System „Gebäude im Betrieb" bewusst schlank: 9 Kriterien in 3 Themenfeldern – mit klarer Gewichtung. Hier steht nicht das Bauwerk, sondern der laufende Betrieb im Mittelpunkt. Quelle: DGNB-Kriterienkatalog Gebäude im Betrieb, Version 2020.
ENV1-B Klimaschutz und Energie (30 %)
ENV2-B Wasser (5 %)
ENV3-B Wertstoffmanagement (5 %)
ECO1-B Betriebskosten (10 %)
ECO2-B Risikomanagement & Werterhalt (15 %)
ECO3-B Beschaffung & Bewirtschaftung (5 %)
SOC1-B Innenraumkomfort (10 %)
SOC2-B Nutzerzufriedenheit (10 %)
SOC3-B Mobilität (10 %)
Das stärkste Einzelgewicht trägt Klimaschutz und Energie mit 30 % der Gesamtbewertung – hier entscheidet sich, ob die Betriebsoptimierung tatsächlich CO₂-Reduktion liefert. Anders als beim Neubau gilt im Betrieb kein Mindesterfüllungsgrad pro Themenfeld; ein guter Gesamtwert reicht für die Auszeichnung. Zusätzlich kann die DGNB Klimapositiv-Auszeichnung erworben werden, wenn das Gebäude bilanziell mehr Energie erzeugt als verbraucht.
Im DGNB-System „Gebäude im Betrieb" gibt es vier reguläre Auszeichnungsstufen. Kein Mindesterfüllungsgrad pro Themenfeld – die Auszeichnung richtet sich allein nach dem Gesamterfüllungsgrad. Quelle: DGNB-Kriterienkatalog Gebäude im Betrieb, Version 2020.
ab 35 % Gesamterfüllung
ab 50 % Gesamterfüllung
ab 65 % Gesamterfüllung
ab 80 % Gesamterfüllung
Zusätzlich kann die DGNB Klimapositiv-Auszeichnung erworben werden – sie wird unabhängig von der regulären Stufe vergeben und erfordert, dass das Gebäude bilanziell mehr Energie aus erneuerbaren Quellen erzeugt als es im Betrieb verbraucht. Damit positionieren Sie Ihr Objekt sichtbar als CO₂-neutralen Standort gegenüber Mietern, Investoren und Banken.
Der Pre-Check ist der pragmatische, kostenkontrollierte Einstieg. Sie verpflichten sich nicht zur Voll-Zertifizierung, bekommen aber einen klaren Status quo, Quick Wins und eine Entscheidungsgrundlage für die nächsten Schritte.
In 2–4 Wochen: Vor-Ort-Bestandsaufnahme, Verbrauchsdaten-Analyse, Bewertung aller relevanten DGNB-Kriterien, schriftlicher Bericht mit konkreten Empfehlungen.
Der Prozess ist deutlich kürzer als bei Neubau und Sanierung – typische Gesamtdauer 6–12 Monate, da keine Bauphase einzubeziehen ist.
30 Min. kostenlos. Wir klären Gebäudetyp, Nutzungsart, vorhandene Verbrauchsdaten und ob DGNB-Betrieb der wirtschaftlich passende Weg ist.
Vor der Beauftragung · kostenlosVor-Ort-Aufnahme, Befragung Betreiber, Analyse der letzten 24 Monate Verbrauchsdaten. Bewertung gegen die DGNB-Betriebs-Kriterien.
2–4 Wochen nach MandatierungSchriftlicher Bericht: Status quo, Quick-Win-Maßnahmen mit ROI-Schätzung, mittelfristige Maßnahmen, Roadmap zur Voll-Zertifizierung.
Direkt nach Schritt 2Wir begleiten die Quick-Win-Umsetzung über 6–12 Monate, dokumentieren alle Maßnahmen DGNB-konform und koordinieren mit Property Manager, Facility Manager und Dienstleistern.
Optional · 6–12 MonateEinreichung bei der DGNB, Konformitätsprüfung, Verleihung des Zertifikats. Optional: Aufbereitung für CSRD-/ESG-Reporting.
Nach Umsetzung der RoadmapDGNB-Pre-Check in der Systemvariante „Gebäude im Betrieb" für ein Nahversorgungszentrum in Dessau.
DGNB-Pre-Check zur Bewertung des aktuellen Betriebs gegen die DGNB-Kriterien „Gebäude im Betrieb". Ergebnis: Empfehlungen zur Optimierung von Energiemanagement, Wartungsprozessen und Mieterkommunikation. Grundlage für die Roadmap zur Voll-Zertifizierung.
DGNB-Betrieb ist typischerweise das wirtschaftlichste der drei DGNB-Systeme, weil keine Bauphase einbezogen wird.
Vor-Ort-Aufnahme, Verbrauchsdaten-Analyse, schriftlicher Bericht mit Punkteschätzung, Quick-Win-Maßnahmen und Roadmap.
Komplette Begleitung der Umsetzung der Pre-Check-Roadmap, DGNB-Registrierung, Konformitätsprüfung, Einreichung.
Sie reden vom ersten Erstgespräch bis zur Auszeichnung mit derselben Person.

18 Jahre Unternehmertum in der OTTOGROUP-Immobilienwelt, Schwerpunkt auf wertorientiertem Asset Management. Versteht die operative Sprache von Property Managern, Facility Managern und institutionellen Eigentümern – und übersetzt sie in DGNB-Kriterien, ohne den Betrieb auszubremsen.
Im 30-minütigen Erstgespräch klären wir, ob ein DGNB-Pre-Check für Ihr Objekt der wirtschaftlich richtige Einstieg ist – und welche Quick Wins typischerweise zu erwarten sind.
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